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Kontaktdaten

TES Steuerungstechnik
Thomas Elfert
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Aktuelles

  • 29.08.2017

    Jubiläum ***10 Jahre***

    Am 01.09.2017 sind unsere beiden Mitarbeiter Herr Tank und Herr Scheppler 10 Jahre in unserem Betrieb tätig! Hierzu gratuliere ich...
    >>> weitere Informationen

  • 28.07.2017
    Neue Lösung für Modemverbindungen

    Wie wir ja alle wissen, werden wir im neuen Netz keine analogen Modemverbindungen mehr abwickeln können. Um die Kosten für die Betreiber zumindest zu strecken,...
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  • 20.07.2017
    Online-Datenbogen und Notfallplan

    Ab sofort steht unseren Kunden ein Online ausfüllbarer Datenbogen zur Verfügung. Dieser ist NACH dem Einloggen in ihren Account im INFO-Menu unter ANLAGE ANLEGEN...
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Rechtssicherheit

Das Thema Routinerufe ist ein sehr komplexes Thema. Aufzugsnotrufsysteme benötigen im Gegensatz zu anderen Meldesystemen (Einbruch, Feuer, Überfall) keinen zweiten Meldeweg (die sogenannte Redundanz). Hier reicht 'die einfache vergleichbare Sicherheit der Telefonleitung einer Amtsleitung der Telekom'! Diese einfache Sicherheit muss dann natürlich umso strikter überwacht werden, da ein Ausfall des einfachen Weges zur Folge hätte, dass kein Notruf mehr aus der Kabine abgesetzt werden könnte! Laut EN hat ein Notrufsystem spätestens nach 3 Tagen einen Routineruf an die Notrufzentrale abzusetzen (ABGEHEND!), damit ein Ausfall des Notrufes spätestens dann von der Notrufzentrale erkannt wird und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden könnten. Was viele jedoch nicht wissen, ist das es zwischen den gesetzlichen Vorgaben und der Realität eine recht große Diskrepanz gibt, die dem Umstand geschuldet ist das es eben heute im Bestand viele Alt-Systeme gibt die gar keine oder Routinerufe in größeren Abständen machen! Damit zum Beispiel ein Telegärtner NRT auch tatsächlich seine Routinerufe ausführt, muss die Aufzugsfirma auch dafür Sorge tragen das die Systeme mit der internen Batterie bestückt sind. Ansonsten läuft nämlich das notwendige Echtzeitmanagement im System nicht, ERGO KANN das System keine regelmäßigen Routinerufe durchführen! Andere (ältere) Systeme führen keine oder Routinerufe mit anderen Zyklen als 3 Tage durch. Wie man sich vielleicht vorstellen kann erfordert eine Überprüfung der eingegangenen Routinerufe also eine genaue Kenntnis und einen enormen täglichen Arbeitsaufwand! Unter diesen Umständen ist es realistisch gesehen sehr wahrscheinlich das ein Ausfall da auch mal übersehen wird, denn auch hier arbeiten nur Menschen! Nun aber zum Kern der Information. Ich entwickle gerade ein Online-Ticketsystem was genau diese Unwägbarkeiten des Menschen ausblenden soll. Das System ist bereits zu einem großen Teil programmiert und läuft bereits seit 04.04.2016. Derzeit sind für die Überwachung feste Zyklen vergeben, was sich jedoch nach Fertigstellung von Änderungen unserer ERP-Software noch ändern wird. Es wird hier möglich sein für jede Anlage ein individuellen Routinerufzyklus einzustellen, so dass sie nicht zwangsläufig eine Ausfallmeldung nach 3 Tagen

erhalten wenn es sich z.B. um ein System handelt welches keine Routinemeldungen ausführt. Es wird dann auch jeder ENGEHENDE Ruf des Systems zur Zentrale als Rufbereitschaft gewertet und der Überwachungszyklus neu gesetzt. Der Überwachungszyklus wird hier z..B. auf 30 Tage gesetzt. D.h. wenn sich das System mehr als 30 Tage nicht meldet wird automatisch eine Meldung an sie als Kunden versendet. Sollte das System sich 14 Tage nach der 1.Meldung noch immer nicht gemeldet haben, so erfolgt automatisch eine 1.Erinnerung. Weitere 14 Tage später erfolgt bei weiterhin fehlendem Kontakt noch eine 2.Erinnerung die uns dann vollständig enthaftet!!! Weitere Meldungen über den Ausfall erfolgen nicht! Wenn das System sich aber dann wieder meldet wird das vom Ticket-System erkannt und eine entsprechende Klarmeldung wird an sie versandt! So haben sie auch einen Nachweis das sie sich darum gekümmert haben. Es wird also AUTOMATISCH bei Überschreitung eines Zyklus (+ Toleranz) bis zu 3 zeitlich versetzte Mails und bei erneutem eingegangenen Ruf eine Klarmeldung an sie versand! Derzeit können die Systeme LiSA, CMF, E-Call, SafeLine, ROCOM, HelpyAir, Esse-ti, DMG, TELENOT, Fonomac, Leitronic EasyAlarm, TERVIS, ANEP, EXTIS, URMET, SAR, TELEDIF, 2N, KONE KRM, MEMCOM, Telegärtner (nur P100), Amphitech und TSA TeleTech über das System erfasst werden. Für base, REKOBA, Digifon (MSD3104), Telegärtner und Behnke bleibt vorerst nur die separate 'menschliche' Auswertung erhalten. Für die genannten Systeme ist aber immerhin eine entsprechende Auswertung in der Empfangssoftware enthalten. Im Falle von Telegärtner ist anzumerken das wir den neuen Leitstand mit entsprechender Software erhalten haben und diesen bereits in Betrieb gesetzt haben. Hier ist nun endlich auch eine BRAUCHBARE Routinerufüberwachung integriert! Im Falle von base hoffe ich noch auf eine kleine Softwareerweiterung, die es uns dann auch ermöglichen würde die Systeme in die automatische Überwachung mit einzubeziehen. Ich hoffe uns allen mit dieser Entwicklung einen guten Dienst zu erweisen. Bitte nicht erschrecken wenn es anfänglich zu erhöhtem Meldeaufkommen kommen sollte. Wenn wir da dann gemeinsam durch sind wird sich das sehr wahrscheinlich wieder normalisieren.

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UPDATE vom 14.06.2016: Zwischenzeitlich sind die für die Routinerufe erforderlichen Anpassungen in unserer ERP-Software abgeschlossen worden! Wir können nun in Ausnahmefällen individuelle Zyklen für jede einzelne Anlage bestimmen! Eine solche Ausnahme ist uns durch den Kunden (Aufzugsfirma oder Betreiber) schriftlich zu beauftragen und führt zur Enthaftung der Notrufzentrale! Derzeit wird durch uns bei 3-tägigen Routinerufen die Toleranz von 120 Minuten (Standard) automatisch auf 24 Stunden gesetzt, da wir sehen wollen, ob die Meldefrequenz hierdurch eventuell etwas abgesenkt werden kann. Hiermit wird verhindert das sie Meldungen von Anlagen bekommen die sich dann kurze Zeit später (innerhalb eines Tages) dann doch noch melden und mit einer zweiten mail wieder klar gemeldet werden würden.